Freitag – Die Ost-West-Wochenzeitung ist eine seit November 1990 in Berlin verlegte überregionale Wochenzeitung. Sie gehört einer Verlegergruppe um Willi Brüggen
Sie ist aus dem 1946 gegründeten Ostberliner Sonntag, der 1953 vom Ex-Reichskanzler Joseph Wirth in Düsseldorf gegründeten Volkszeitung (vorher Deutsche Volkszeitung) und der 1950 in Frankfurt am Main gegründeten Die Tat hervorgegangen. Sie sollte den Versuch darstellen, nach der deutschen Einigung ein gemeinsames Diskussionsforum für Ost- und Westdeutsche darzustellen.
Herausgeber sind Günter Gaus (†), Christoph Hein, Gerburg Treusch-Dieter und Wolfgang Ullmann (†).
Die Zeitung gilt als links-intellektuell. Sie besteht aus einem linken Politik- und einem linksliberalen Kulturteil, die jeweils zehn Seiten umfassen. Seit 2003 widmet sich das Blatt einmal im Monat in der vierseitigen Beilage "Robinson" einem feuillitonistischen Thema. Das Blatt sieht sich einer Gegenöffentlichkeit verpflichtet.
Die verkaufte Auflage (Stand: 2005) liegt bei rund 15.000 Exemplaren pro Woche. Damit ist die Auflage seit der Gründung der Zeitung deutlich gesunken. 1990 lag die Auflage noch bei rund 60.000 Exemplaren.
Chefredakteur ist Lutz Herden.
Bekannte Autoren sind Mohssen Massarrat, Eugen Drewermann, Oskar Negt, Friedrich Schorlemmer, Otto Köhler und Elmar Altvater.
Die Redaktion stellt zudem die aktuelle Ausgabe des Freitags auf der Zeitungs eigenen Internet-Seite zum freien Download als pdf-Datei zur Verfügung.