Der Bayernkurier ist die wöchentlich erscheinende Parteizeitung der Christlich-Sozialen Union (CSU).
Der Bayernkurier erschien zum ersten Mal am 3. Juni 1950. Gründungsherausgeber und gleichzeitig erster Chefredakteur war Franz Josef Strauß, Generalsekretär und später Vorsitzender der CSU. Derzeitiger Herausgeber ist Edmund Stoiber.
Der Bayernkurier bezeichnet sich selbst als "Deutsche Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft und Kultur" und berichtet in erster Linie aus christsozialer Perspektive über die Themen der Woche.
Chefredakteur des Bayernkurier ist seit März 2001 Peter Schmalz, der Nachfolger von Wilfried Scharnagl, der seit 1977 diesen Posten inne hatte. Der Bayernkurier erscheint wöchentlich in München mit einer Auflage von etwa 80.000 Exemplaren. Der überwiegende Teil seiner Leser besteht aus Mitgliedern der CSU.
Bayernkurier-Affäre
Laut Bericht vom Stern vom 2. Januar 2002 sollen damals Abonnements des Bayernkuriers von der CSU zur Hälfte als Partei-Spenden abgerechnet worden seien. Dies sei dazu genützt worden, um die Einnahmen auf Grundlage des Parteispendengesetzes vom Staatshaushalt verdoppeln zu lassen, so wie es bei Parteispenden üblich ist. Vorwurf der Kritiker dieses Vorgehens war, dass Abonnements keine Parteispenden seien und es somit gegen das Parteiengesetz verstoße. Konsequenzen wurden jedoch keine gezogen, das Ganze verlief über kurze Zeit im Sand.